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Dieses Thema hat 6 Antworten
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 Anna
Anna

Beiträge: 42


04.02.2010 18:51
Stallwechsel antworten

Warum tue ich mir diesen Stress nur an, fragte ich mich in Gedanken.
Meine Mutter fuhr von der Autobahn runter. Der Hänger wackelte bedenklich, da meine Mutter es nicht vorsah, wegen des Pferdes zu Spät zu kommen. Die Bäume rauschten vorbei. "Kannst du nicht ein wenig vom Gas gehen?" forderte ich meine Mutter auf. Doch sie ließ sich nicht beirren. Stuhr fuhr sie weiter. Nach einigen Minuten kam der Hof endlich in Sicht.
Wow! So schön hab ich mir das hier echt nicht vorgestellt. Das ist der perfekte Stall für Menu.
Menu war meine Connemara Stute. Sie hieß eigentlich Mondschein Menuett, doch so nannte sie eigentlich niemand. Sie war zarte 6 Jahre alt und erst ein Jahr unter dem Sattel. Ihr Ausbildungsstand ist eher schlecht, doch dafür war sie im Gelände schon sehr sicher.
Wir fuhren langsam durch das große Tor am Hofeingang. Meine Mutter stoppte den Wagen und schon war ich ausgestiegen und machte mich am Hänger zuschaffen. Menu wieherte schon sehnsüchtig. Sie wollte nach der langen Fahrt endlich raus. Als sie auf dem Hof stand, kam ein junges Mädchen aus dem Haus gelaufen.

Anna

Beiträge: 42


05.02.2010 18:49
#2 RE: Stallwechsel antworten

Nach dem ich mich eine Weile mit Krümel unterhalten hatte, führte ich Menu in den großen Reitpferdestall. Die Boxen waren groß. Ich staunte nicht schlecht, als ich diesen modernen Stall sah. Gleich an der ersten Box stand auf einer Tafel: Mondschein Menuett. Ich zog die Boxentür auf und führte Menu hinein. "So, meine Hübsche! Da wären wir dann." sagte ich zu ihr und löste den Strick vom Halfter. Den Strick hängte ich an die Boxentür und verschloss diese gut. Ich wollte mich erstaml in Ruhe im Stall umschauen.

Es war sehr still. Es standen keine Pferde in den Boxen. Ich konnte nur Menu in ihrer Box hören. Ich wanderte also die Stallgasse hinunter und fand die Sattelkammer. Gut dann weiß ich schonmal wo die Sachen hinkommen,dachte ich mir und ging weiter. Doch weiter ging es nicht. Ich musste grinsen. Also drehte ich mich um. Gegenüber der Sattelkammer war dann auch die Futterkammer. Warum habe ich die denn eben nicht gesehen? Ich musste unwillkürlich über meine eigene Dummheit lachen. Ich betrat die geräumige Futterkammer, die reichlich gefüllt war. Ich nahm mir eine der bunten Schüsselchen die auf dem Regal lagen und füllte sie mit einer Hand voll Hafer und Mais. Das sollte für diesen Abend reichen.Ich kehrte zu Menu zurück und schüttete das Futter in ihren Trog. Hungrig machte sie sich darüber her. "Menu, ich gehe dann mal. Bis Morgen meine Kleine!", verabschiedete ich mich und ging.

Anna

Beiträge: 42


07.02.2010 15:47
#3 RE: Stallwechsel antworten

Ich stürmte in den Stall. Gestern bin ich nur zum Füttern dagewesen. Menu wartete schon einsam in ihrer Box. Ich halftere die schnelll auf und führte sie auf den Paddock gegenüber vom Stall. Dort ließ ich sie laufen. Dann kehrte ich in den Stall zurück und machte mich an ihre Box. Diese war wirklich dreckig und ich machte mir Vorwürfe, dass ich gestern keine Zeit gehabt habe. Doch jetzt war ich ja da. Ich streute die Box neu ein und fegte die Stallgasse. Ich wollte Menu nicht nach 20 Minuten schon wieder reinholen also spazierte ich ein bisschen über den Hof.
Ich drehte eine Runde im Longierzirkel und ging weiter zur Rennbahn. Auch dort lief ich einmal über die Bahn. Das ist echt länger als es aussieht! dachte ich und schaute noch schnell in der Reithalle vorbei. Dann kehrte ich in den Stall zurück und nahm Menu's Strick. Ich holte sie vom Paddock und band sie im Stall an. "So, dann putzen wir dich mal schnell über und dann gehn wir ein bisschen arbeiten." sagte ich während ich begann ihre Hufe auszukratzen.
20 Minuten später standen wir in der Halle. Ich gurtete nach und stieg auf...

Anna

Beiträge: 42


09.02.2010 16:44
#4 RE: Stallwechsel antworten

Ich kam in den Stall und begrüßte zuerst einmal meine Stute: "Hallo Hübsche!" Ich strich ihr über die Nüstern. Sie vergrub diese in meiner Tasche. "Ich hab nichts für dich!", lachte ich und streifte ihr das Halfter über. Ich führte sie aus der Box und wir gingen zum Paddock. Ich ließ sie dort laufen und hängte Halfter und Strick an den Zaun. Menu tobte durch den Schnee, sie keielte übermütig aus, buckelte und galoppierte am Zaun entlang. "Ich komme gleich wieder!", rief ich ihr lächelnd zu.
Ich kehrte in den warmen Stall zurück. Draußen war es wieder kälter geworden, und schneien tat es auch schon wieder. Ich schnappte mir eine Schubkarre und eine Mistgabel und machte mich an Menuetts Box. Sie war nur ein wenig verschmutzt, da ich auch gestern ausgemistet hatte. Nachdem ich das saubere Stroh in einer Ecke gestapelt hatte, verfrachtete ich den Rest auf die Schubkarre und machte mich auf den Weg zum Misthaufen. Dieser blöde Schnee! dachte ich, als mir die Schubkarre fast umgekippt wäre. Ich leerte sie auf dem Misthaufen aus und fuhr zurück in den Stall. Ich verteielte das saubere Stroh in der Box und streute eine dicke neue Schicht darüber. Ich war mit meiner Arbeit zufrieden. Dann schnappte ich mir einen Besen und fegte noch schnell die Stallgasse. Ich will sie jetzt nicht schon wieder reinholen. dachte ich nach. Ich könnte noch die Sättel fetten. Gesagt, getan. Ich begab mich in die Sattelkammer und begann die beiden Sättel von Menuett zu fetten.
Nach 30 Minuten war ich fertig: "Puh! Endlich geschafft!" Ich stellte das Sattelfett zurück ins Regal und machte mich auf den Weg zum Paddock. Menu wieherte mir schon entgegen. "Ich bin doch schon da!" lachte ich ihr zu. Sie trabte am Zaun entlang. Ich schaute ihr eine Weile zu, wie sie im Schnee nach etwas Gras suchte. Dann schnappte ich mir ihr Halfter und fing sie ein. Wir gingen zusammen in den Stall, wo ich sie auf der Stallgasse anband und meinen Putzkoffer holte. Ich began mit den Hufen. Es hatte sich eine dicke Eisschicht in ihren Hufen gebildet. Ich hatte große Mühe das Eis zu entfernen, doch schließlich gelang es mir. Ich putze sie nur schnell über, da sie nicht wirklich dreckig war. Dann holte ich die blaue Satteldecke und ihren Longiergurt. Ich trenste sie mit dem Kappzaum und wir machten uns, mit Peitsche und Longe bewaffnet auf den Weg zum Longierzirkel.

Anna

Beiträge: 42


10.02.2010 14:25
#5 RE: Stallwechsel antworten

Ich betrat den Stall und schloss die Tür. Ich klopfte mir den Schnee ab. Es schneite schon wieder wie verrückt. Ich hatte mir vorgenommen wieder ein bisschen Dressur in der Halle zu machen. "Hallo Menuett! Wie geht es dir?", begrüßte ich das Pony. Sie nahm das Leckerlie, wendete sich jedoch dann wieder ihrem Heu zu. Ich klopfte ihr den Hals: "Du kommst jetzt ersteinmal raus!" Ich holte ihre Abschwitzdecke, die ich ihr auflegte und darüber die Regendecke. "So wirst du bestimmt nicht nass und kalt.", versicherte ich ihr und halfterte sie. Ich stellte sie heute das erste mal auf die Koppel. An der Stutenweide angekommen, öffnete ich mit viel Mühe das Gatter, das ziemlich eingeschneit war. Sie wird sich wahnsinnig einsam fühlen. Dachte ich, doch ließ sie trotzdem laufen. Skeptisch blieb sie stehen und schaute die große Koppel an. Sie hielt den Kopf in den Wind und kniff die Augen zusammen. Dann schüttelte sie sich und trottete los. Ich machte mich auf den Weg zurück zum Stall. Dort machte ich mich zuersteinmal an ihre Box. Diese war ziemlich sauber, weshalb ich schon nach kurzer Zeit fertig war. Ich brachte den Mist weg, fegte die Stallgasse, die Sattelkammer und die Futterkammer, kontrollierte alle Boxen, die Tränken, die beiden Sättel. Ich machte einfach alles was mir einfiel. Dann machte ich mich erstmal wieder auf den Weg nach Hause. Später würde ich zum reiten wiederkommen.

Anna

Beiträge: 42


10.02.2010 17:47
#6 RE: Stallwechsel antworten

Ich lief zur Koppel und holte Menuett in den Stall. Es war später geworden als gedacht, also beeilte ich mich. Im Stall nahm ich ihr die Decken ab und putzte sie schnell über. Dann "schmiss" ich den Sattel rauf und trenste sie. Abschwitzdecke drüber und fertig. Schnell machten wir uns auf den Weg in die Halle.

Krümel
Hofbesitzerin
Beiträge: 94


14.02.2010 19:17
#7 RE: Stallwechsel antworten

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Administratorin und Hofbesitzerin - stets zu Diensten! ;-)

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