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Nun war Cleopatra fertig geputzt und bereit fürs Training. Ich öffnete die Türe der Box ganz und trat hinaus, die Zügel hingen immer noch über meine Schultern wohin ich ebenfalls die Longe legte. Ein kleines Schnalzen mit der Zunge reichte und Cleo folgte mir aus dem Stall, ohne dass ich sie halten musste. Dennoch nahm ich sie am Zaum, sobald wir aus dem Stall waren, das war mir einfach sicherere falls dennoch was passieren sollte. Einmal quer über den Hof waren wir beide auch schon an der Reithalle angekommen, welche momentan leer war. Natürlich war es sinnvoller den Longierzirkel zum Longieren zu nehmen, aber ich wollte die Stute ja nicht nur longieren sondern sie auch ein wenig fordern. Ich öffnete das Tor in die Halle und ließ Cleo dann los, damit sie schon mal anfangen konnte sich aufzuwärmen. Ich hatte erst einmal vor ein paar Hindernisse aufzubauen, um sie später auch darüber laufen zu lassen. Ich baute auf den kurzen Seiten jeweils ein Cavaletti auf, an beiden langen Seiten ein Cavaletti und einen kleinen Sprung. Vorerst war ich damit zufrieden. ‚Cleo! ‘, rief ich woraufhin diese auch zu mir kam und ich ihr die Longe an die Trense klemmte. Ich lief einmal mit ihr den Zirkelkreis ab, damit sie wusste wo lang sie laufen musste und stellte mich dann in die Mitte. Erst ließ ich sie in beide Richtungen im Schritt laufen, damit sie sich aufwärmen konnte, soweit sie dies nicht schon von alleine getan hatte, um sie dann antraben zu lassen. Cleo war das Longieren gewöhnt und hörte prima auf Stimme. Immer zehn Runden ließ ich sie in die eine Richtung laufen, bis ich sie die Richtung wechseln ließ. Ich war stolz auf meine Große, denn von Mal zu Mal lief es immer besser, dass sie ihren Kopf hängen ließ und diesen schön rollte. Nach einiger Zeit war ich der Meinung das Cleo einen guten Tackt hatte und ihren Kopf super Hängen ließ um sie Angaloppieren zu lassen. ‚Galopp! ‘, forderte ich sie auf, worauf hin sie den Kopf wieder hob und anfing zu galoppieren. So hatte ich es eigentlich nicht vor, was mich dazu brachte sie nochmal in den Trab fallen zu lassen und sie solange laufen zu lassen bis sie den Kopf wieder hängen ließ um sie dann wieder Angaloppieren zu lassen. Dies wiederholte ich so oft bis sie dies auf beiden Seiten konnte. Zwar war es noch nicht perfekte, aber eine Steigerung auf jeden Fall. Das war vorerst genügend Dressur-Longiertraining und ich ließ sie im Schritt sich etwas trocken laufen. Dennoch war das Training noch nicht vorbei denn nicht umsonst hatte ich die Sprünge aufgebaut.
~Mit vollem Herzen Berichtebewerter :D ~
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